Roadtrip nach Schillig

Sonneblumenfeld im Gegenlicht

 

Moin Leute! Heute bekommt ihr ein paar neue Fotos zu Gesicht! Relativ spontan ging es für Sara und mich an die Küste. Einfach mal ein wenig frische Luft schnappen und das gute Wetter genießen. Meine Kamera hatte ich mal wieder mit dabei. Wenn ihr mir auf Instagram folgt, dann habt ihr den ganzen Krempel übrigens schon gesehen. Trotzdem solltet ihr jetzt nicht abschalten. Vielleicht passiert ja noch etwas spannendes, wer weiß das schon? 

 

So weiter im Text! Kurz bevor wir Schillig erreichten, habe ich ein Sonnenblumenfeld am Straßenrand entdeckt! Vollbremsung, aussteigen und ein paar Sonnenblumen im Gegenlicht fotografieren! Herrlich! Wollte ich schon immer mal machen, weil jeder andere Hampelmann Fotograf sowas auch macht! Abgehakt! Muss ich jetzt also nie wieder machen! Glück gehabt, obwohl es ja eigentlich doch ganz schick war. Wenn mich jetzt nur diese Killerviecher nicht komplett zerstochen hätten. Komplett zerstochen ist natürlich etwas überdramatisiert. Es war ein winziger Stich von einem winzigen Tier. Männer übertreiben ja gerne. Ich auch. 

 

Nachdem ich mal wieder viel zu lange irgendwelche Sonnenblumen fotografiert habe, musste ich erstmal meine Freundin einsammeln. Die hatte sich in der Zwischenzeit den benachbarten Pferden gewidmet. Ich kann das voll und ganz verstehen, denn beim Fotografieren vergesse ich irgendwie immer die Zeit und auch alles um mich herum. Ich wollte dann auch mal streicheln, nur die Pferde wollten nicht. Vielleicht habe ich in letzter Zeit zu viele Witze über Ponyreiten und Pferdewurst gemacht. Karma. 

 

Die Sonne war in der Zwischenzeit schon fast verschwunden, trotzdem machten wir einen kleinen Strandspaziergang. Es war traumhaft, wie ein paar Minuten Urlaub. Vielleicht sollte ich mal wieder Urlaub machen? Vielleicht auch nicht? Ach, ich weiß es doch auch nicht! Vielleicht bucht mich ja einer von euch für eine Hochzeit auf Sardinien? Ich hätte Bock! 

 

Inzwischen wurde es immer dunkler, ein laues Lüftchen wehte, die Belichtungszeiten wurden länger und die ISO höher.  Für das ein oder andere Foto habe ich mich in den Sand geworfen. Während ich da so lag habe ich ein wenig nachgedacht. Ich bin verdammt glücklich, dass ich einen Beruf ausüben kann, der für mich vielmehr eine Berufung ist. Ein Beruf, der mich glücklich macht, den ich manchmal hasse aber viel öfter liebe. Aber ich liebe nicht nur meinen Job, sondern auch meine Freundin. Und so liege ich da mit meiner Kamera im Sand und grinse vor mich hin, während Sara meine Fotosession mal wieder geduldig mitmacht und mich aus der Ferne anlächelt. Klingt nicht nur schön, ist auch so!

 

Um die romantische Stimmung mal wieder zu vernichten... Habt ihr schon mal Wasser an der Nordseeküste gesehen? Irgendwie bin ich immer nur da, wenn Ebbe ist! Gibt es die Flut vielleicht gar nicht? Könnt ihr mir mal eure Erfahrungen berichten? Ich hoffe übrigens, dass euch mein Text gefallen hat. Wenn ihr möchtet, dann werde ich häufiger auch ein paar persönliche Zeilen schreiben. Ihr könnt ja mal Bericht erstatten. Schreibt mir gerne eine Nachricht.

 

Sonnenblume im Gegenlicht
Nahaufnahme einer großen Sonnenblume
Sonneblume im Sonnenuntergang
Altes Fahrrad am Strand im Hintergrund Strandkörbe
Strandkörbe am Strand
Erfrischungsgetränk schaut hinter Strandkorb hervor
Strandkörbe an der Nordseeküste
Campingplatz am Strand von Schillig
DLRG am Strand
Einsamer Strandkorb